Was versteht man unter nieder-, mittel- und hochviskosen Fluiden und welche Systeme eignen sich dafür?

Die Viskosität ist eine charakteristische Eigenschaft von Fluiden. So werden fließfähige Stoffe bezeichnet, unabhängig davon, ob es sich um Flüssigkeiten, Gase oder zum Teil sogar Feststoffe handelt, zum Beispiel Schüttgüter. Die Messgröße Viskosität kennzeichnet den Widerstand gegen die plastische Verformung, die mit dem Fließen einher geht. Als Maßeinheit entspricht die Viskosität dem Kehrwert der Fluidität, also der Fließfähigkeit. Für technische Anwendungen werden Fluide in drei Kategorien eingeteilt, niedrig-, mittel- und hochviskose Stoffe. Dabei gehören die meisten fließfähigen Substanzen mit denen der Mensch im Alltag zu tun hat zu der niedrigviskosen Gruppe, allen voran das Wasser. Eine markante Ausnahme ist der Honig, der abhängig von Sorte und Lagerung eine mittlere bis hohe Viskosität aufweist. Die Grenzen der Bereiche liegen bei etwa 300 mPas für den Übergang zwischen niedrig- und mittelviskosen Stoffen und ab circa 8000 mPas beginnen die hochviskosen Fluide. Diese Einteilung entscheidet auch darüber, welches Mikrodosiersystem jeweils in Frage kommt. Das MDS 3010A ist für den niedrigviskosen Bereich ausgelegt, Das MDS 3020A verarbeitet mittelviskose Fluide und die Systeme MDS 3200+ sowie MDS 3200+F eignen sich für die Verarbeitung hochviskoser Medien.

 

 

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