Wann kommt ein Jetventil der VERMES-Baureihe "MDS 3000" in Betracht?

Typische Kriterien, die den Einsatz von VERMES Mikrodosierventilen verlangen, sind:

  • Kleine Dosierpunkte / -mengen im Bereich von wenigen Nanolitern bis wenigen Mikrolitern. Je nach Viskosität des Mediums und Oberflächeneigenschaften des Substrats ergibt das Dosierpunkte auf der Oberfläche von minimal 0.2 - 0.3mm bis maximal wenige mm.
  • Hohe Dosierfrequenz, d.h. viele Dosierpunkte in kurzer Zeit
    • bei einem fest installierten bzw. kontinuierlich verfahrendem Ventil sind Frequenzen von einigen hundert Dosierpunkten pro Sekunde möglich;
    • wenn das Ventil jeden Dosierpunkt einzeln anfährt und dort anhalten muss, hängt die Dosierfrequenz der Anlage vom Zusammenspiel der Achsen mit dem Ventil und dem Abstand zwischen den Dosierpunkten ab. Bei entsprechend schnellen Achsen und kurzen Verfahrwegen sind mehr als 10 Punkte pro Sekunde realistisch;
    • weitere Informationen zu Frequenzen und Dosierzeiten, die ggf. auch für die Planung einer Anlage relevant sein können, finden Sie unter dem Themenbereich 'Einbindung eines MDS 3000 in eine automatische Anlage'.
  • Hohe Anforderungen an die Wiederholgenauigkeit bei gleichzeitig kleiner Dosiermenge.
  • Große Toleranzen auf dem Werkstück müssen ausgeglichen werden, was eine Z-Achsen-kritische Nadeldosierung nicht praktikabel erscheinen lässt.
  • Die medienberührenden Teile müssen sich einfach reinigen oder sogar desinfizieren lassen.
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